UVG Art. 18 - Invalidität

Einleitung zur Rechtsnorm UVG:



Das Bundesgesetz über die Unfallversicherung in der Schweiz regelt die obligatorische Versicherung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, um sie vor den finanziellen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu schützen. Die Versicherung deckt Kosten für medizinische Behandlungen, Rehabilitation und finanzielle Entschädigungen für Arbeitsausfälle ab. Das Gesetz legt auch Zuständigkeiten und Verfahren fest, die im Falle eines Unfalls oder einer Berufskrankheit zu befolgen sind, und wird von den Arbeitgebern finanziert.

Art. 18 UVG vom 2024

Art. 18 Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) drucken

Art. 18 3. Abschnitt: Invalidenrente (1) Invalidität

1 Ist der Versicherte infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 ATSG (2) ), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des Referenzalters (3) ereignet hat. (4)

2 Der Bundesrat regelt die Bemessung des Invaliditätsgrades in Sonderfällen. Er kann dabei auch von Artikel 16 ATSG abweichen.

(1) Fassung gemäss Anhang Ziff. 12 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).
(2) SR 830.1
(3) Ausdruck gemäss Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).
(4) Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 25. Sept. 2015 (Unfallversicherung und Unfallverhütung), in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4375; BBl 2008 5395, 2014 7911).

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Art. 18 Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
VD2024/780épaule; ’assuré; était; ’épaule; édical; édecin; -claviculaire; égrité; érieur; ’intégrité; ’accident; ’il; Assurance; ’est; édecins; ’assurance; ’activité; écision; édicale; ’atteinte; Accidents; état; écessitant; épaules
VD2024/136Accident; Assuré; ’assuré; était; ’assurée; ’accident; édical; égrité; Intégrité; édecin; érieur; ’intégrité; égional; Assurance; écialiste; évaluation; Accidents; ’est; ’assurance; écision; édicale; ’évaluation; éolaire; équat
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Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SOVSBES.2021.186-Unfall; Schulter; Beschwerdeführers; Beurteilung; Recht; Suva-Nr; Biceps; Stellungnahme; Läsion; Gericht; Einsprache; Gutachten; Rotatorenmanschette; Versicherungsgericht; Arbeit; Beschwerden; Untersuchung; Schmerz; Supraspinatus; -Infekt; Low-Grade-Infekt; Anspruch; Befunde; Arthroskopie; Gerichtsgutachten
SOVSBES.2022.142-Arbeit; Suva-VI; Untersuchung; Suva-VII; Invalidität; Schulter; Unfälle; Verfügung; Invaliditätsgrad; Recht; Arbeitsunfähigkeit; Akten; Rente; Stellung; Kreisarzt; Suva-IV; Zumutbar; Bundesgericht; Versicherungsgericht; Unfallversicherung; Urteil; Apos; Einsprache; Entscheid; Frist; Beschwerdeführers; Untersuchungsgrundsatz
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
148 V 84 (8C_773/2020)
Regeste
Art. 15 Abs. 2 UVG ; Art. 22 Abs. 4 und Art. 24 Abs. 3 UVV ; Bestimmung des versicherten Verdienstes zur Bemessung der Rente eines Werkstudenten. Versicherter Verdienst von Werkstudenten. Übersicht über die Rechtsprechung (E. 4) und die im Schriftum geübte Kritik (E. 5). Eine gerichtliche Normkorrektur mittels der Figur der unechten Lücke im Sinne der Schaffung einer Sonderregel für Werkstudenten würde im vorliegenden Fall die Grenzen des institutionell Zulässigen (Art. 5 Abs. 1 i.V.m. Art. 164 BV ) überschreiten (E. 7.4).
Recht; Verdienst; Ausbildung; Unfall; Beruf; Hinweis; Urteil; Rente; Werkstudent; Verordnung; Werkstudenten; Rechtsprechung; Versicherung; Renten; Schnupperlehrling; Verdienstes; Unfallversicherung; Bildung; Lücke; Person; Lehrling; Arbeit; Invalidität; Studenten; Versicherungsgericht; Lehrlinge; Ausbildungsziel; Weiterbildung
147 V 161 (8C_268/2020)
Regeste
Art. 6 Abs. 1, Art. 18 und Art. 22 UVG ; Art. 17 Abs. 1 ATSG ; Revision der Invalidenrente der Unfallversicherung. Erkrankt die versicherte Person nach der Rentenzusprache, so stellt eine aus dieser Krankheit resultierende vollständige Erwerbsunfähigkeit keinen Revisionsgrund für die Invalidenrente der Unfallversicherung dar (E. 4 und 5).
Unfall; Rente; Person; Renten; Gesundheit; Erwerbsunfähigkeit; Invalidenrente; Urteil; Revision; Unfallversicherung; Kausalzusammenhang; Sinne; Revisionsgr; Unfallereignis; Ersatzkasse; Ursache; Anspruch; Erreichen; Gesundheitsschaden; Gesundheitszustand; Hinweis; Erkrankung; Rentenalter; Kausalität

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
C-4737/2012EingliederungsmassnahmenArbeit; B-act; Rente; Schweiz; Erwerb; Versicherung; Leistung; Kontakt; Vorinstanz; Anspruch; B/B-act; Verweis; Deutschland; Verweistätigkeit; Recht; Verfahren; Verfügung; Massnahmen; Invalidität; Beurteilung; Invalide; A/B-act; Dienst; Eingliederung; Arbeitsfähigkeit

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
PärliBasler Kommentar zum UVG2019