CPS Art. 56 -

Einleitung zur Rechtsnorm CPS:



Art. 56 CPS de 2024

Art. 56 Code pénal suisse (CPS) drucken

Art. 56 1. Principes

1 Une mesure doit être ordonnée:

  • a. si une peine seule ne peut écarter le danger que l’auteur commette d’autres infractions;
  • b. si l’auteur a besoin d’un tralient ou que la sécurité publique l’exige, et
  • c. si les conditions prévues aux art. 59 61, 63 ou 64 sont remplies.
  • 2 Le prononcé d’une mesure suppose que l’atteinte aux droits de la personnalité qui en résulte pour l’auteur ne soit pas disproportionnée au regard de la vraisemblance qu’il commette de nouvelles infractions et de leur gravité.

    3 Pour ordonner une des mesures prévues aux art. 59 61, 63 et 64 ou en cas de changement de sanction au sens de l’art. 65, le juge se fonde sur une expertise. Celle-ci se détermine:

  • a. sur la nécessité et les chances de succès d’un tralient;
  • b. sur la vraisemblance que l’auteur commette d’autres infractions et sur la nature de celles-ci;
  • c. sur les possibilités de faire exécuter la mesure.
  • 4 Si l’auteur a commis une infraction au sens de l’art. 64, al. 1, l’expertise doit être réalisée par un expert qui n’a pas traité l’auteur ni ne s’en est occupé d’une quelconque manière.

    4bis Si l’internement vie au sens de l’art. 64, al. 1bis, est envisagé, le juge prend sa décision en se fondant sur les expertises réalisées par au moins deux experts indépendants l’un de l’autre et expérimentés qui n’ont pas traité l’auteur ni ne s’en sont occupés d’une quelconque manière. (1)

    5 En règle générale, le juge n’ordonne une mesure que si un établissement approprié est disposition.

    6 Une mesure dont les conditions ne sont plus remplies doit être levée.

    (1) Introduit par le ch. I de la LF du 21 déc. 2007 (Internement vie des délinquants extrêmement dangereux), en vigueur depuis le 1er août 2008 (RO 2008 2961; FF 2006 869).

    Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit.

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    Art. 56 Code pénal suisse (StGB) - Anwendung bei den Gerichten

    Anwendung im Kantonsgericht

    Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

    KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
    ZHSB220581Versuchte Nötigung etc.Beschuldigte; Geschädigte; Beschuldigten; Geschädigten; Massnahme; Gutachter; Behandlung; Verteidigung; Berufung; Gutachten; Sinne; Aussage; Urteil; Vorinstanz; Drohung; Aussagen; Verfahren; Untersuchung; Beweis; Berufungsverhandlung; Gericht; Verhalten; öglich
    ZHSB220543Versuchte sexuelle Handlungen mit Kindern etc. und WiderrufBeschuldigte; Massnahme; Beschuldigten; Behandlung; Urteil; Berufung; Verteidigung; Sinne; Vollzug; Freiheit; Freiheits; Therapie; Klinik; Bezirksgericht; Kantons; Recht; Bezirksgerichts; Vollzugs; Staatsanwalt; Freiheitsstrafe; Bülach; Urteils; Berufungsverfahren; Gericht; Staatsanwaltschaft; Entscheid; Privatklägerin
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    Anwendung im Verwaltungsgericht

    KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
    ZHVB.2009.00101Bedingte Entlassung aus der Verwahrung und VollzugslockerungenVerwahrung; Justiz; Recht; Entlassung; Vollzug; Vollzug; Justizvollzug; Massnahme; Vollzugs; Obergericht; Justizdirektion; Gutachten; Beschwerdeführers; Verwaltungsgericht; Verfahren; Entscheid; Kanton; Gericht; Anspruch; Freiheit; Therapie; Urteil; Rechtsbeistand; Täter; Kantons; Obergerichts; Rekurs; Überprüfung
    ZHVB.2006.00430Verwahrung nach neuem RechtEntlassung; Recht; Gutachten; Verwahrung; Begutachtung; Entscheid; Massnahme; Vollzug; Behandlung; Vollzug; Beschwerdeführers; Recht; Verwaltungsgericht; Täter; Bericht; Voraussetzungen; Anhörung; Justiz; Vollzugs; Rechts; Gericht; Sinne; Verfügung; Bundesgericht; Anstalt
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    Anwendung im Bundesgericht

    BGERegesteSchlagwörter
    150 IV 1 (6B_953/2023)
    Regeste
    Art. 61 StGB ; Massnahmen für junge Erwachsene, Untermassverbot. Das aus dem Verhältnismässigkeitsprinzip abgeleitete Untermassverbot, wonach Dauer und Eingriffsintensität der Massnahme im Verhältnis zur aufgeschobenen Strafe nicht zu geringfügig sein dürfen, ist in Zusammenhang mit Massnahmen für junge Erwachsene zu berücksichtigen (E. 2.3.1 und 2.4.2). Längere Freiheitsstrafen, bei denen die maximale Dauer der Massnahme nicht einmal zwei Dritteln der Strafzeit gleichkommt, sind nur ausnahmsweise zwecks stationärer Behandlung auszusetzen, wenn die Erfolgsaussichten besonders günstig sind bzw. ein Resozialisierungserfolg erwartet werden darf, der sich durch den Vollzug der Freiheitsstrafe mit ambulanter Behandlung von vornherein nicht erreichen lässt (E. 2.3.1).
    Massnahme; Erwachsene; Behandlung; Freiheitsstrafe; Urteil; Untermassverbot; Recht; Massnahmen; Arbeitserziehung; Dispositiv-Ziff; Vorinstanz; Erfolgsaussichten; Vollzug; Nötigung; Entscheid; Einweisung; Recht; Beschwerdeführers; Vollzug; Bundesgericht; Rechtsprechung; Zweidrittelgrenze; Arbeitserziehungsanstalt; Verhältnis; Zusammenhang; Resozialisierungserfolg
    150 IV 38 (7B_843/2023)
    Regeste
     a Art. 78 ff. BGG ; Art. 222 und 429-431 StPO ; Zulässigkeit der Beschwerde in Strafsachen. Gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide über die Anordnung von Sicherheitshaft im selbstständigen gerichtlichen Nachverfahren betreffend die nachträgliche Anordnung einer stationären Massnahme steht die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht offen. Über Haftentschädigungs- und Genugtuungsbegehren ist indes nicht im Haftprüfungsverfahren zu entscheiden, sondern im gesetzlich dafür vorgesehenen Haftentschädigungsverfahren (E. 1).
    Massnahme; Anordnung; Sachen; Verfahren; Urteil; Sicherheitshaft; Tatsache; Tatsachen; Beschwerdeführers; Beweismittel; Staatsanwaltschaft; Entscheid; Vollzug; Freiheitsstrafe; Vorinstanz; Verfahren; Befehl; Kantons; Gericht; Voraussetzung; Luzern; Bundesgericht; Sanktion; Voraussetzungen

    Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

    BVGELeitsatzSchlagwörter
    F-2385/2017Reisedokumente für ausländische Personen (Übriges)Gericht; BVGer; Flüchtling; Reiseausweis; Massnahme; Sicherheit; Bundesverwaltungsgericht; Ausstellung; Entzug; Flüchtlinge; Schweiz; Verfügung; Reiseausweise; Vorinstanz; Reiseausweises; Parteivertreterin; Taten; Kantons; Urteil; Rechtsmittel; Behandlung; Vollzug; Sachverhalt; Anspruch; Person; Nötigung; Vollzugs; Vollzug; Reisedokuments
    E-5956/2016AsylwiderrufRecht; Sinne; Person; Taten; Gericht; Busse; Handlung; Personen; Quot;; Verfügung; Staatsanwaltschaft; Delikt; Personenbeförderung; Delikte; Flüchtling; Schweiz; Personenbeförderungsgesetz; Beschwerdeführers; Urteil; Asylwiderruf; Handlungen; Bundesverwaltungsgericht; Erkrankung; Behandlung; Eritrea; Nötigung; Wider-; Asyls

    Anwendung im Bundesstrafgericht

    BSGLeitsatzSchlagwörter
    BB.2020.168Ausstand des erstinstanzlichen Gerichts (Art. 59 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 56 StPO).Ausstand; Bundesstrafrichter; Kammer; Gesuch; Gesuchsteller; Urteil; Ausstandsgr; Bundesstrafgericht; Bundesgericht; Verfahren; Bundesstrafgerichts; Ausstandsgesuch; Recht; Beschwerdekammer; Spruchkörper; Richter; Anklage; Rückweisung; Verfahrens; Tribunal; Vorsitz; Bundesstrafrichterin; Mitwirkung; Sachen; Gerichtsschreiber; Hinweis; Verfahrensleitung; Sinne; ätet
    SK.2014.10Versuchte Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht (Art. 224 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB); versuchte Verursachung einer Explosion (Art. 223 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB)
    Beschuldigte; Beschuldigten; Bundes; Gericht; Spreng; Explosion; Sprengstoff; Gefährdung; Störung; Bundesanwaltschaft; Täter; Person; Anklage; Sprengstoffe; Verfahren; Firma; Urteil; Absicht; Apos;; Gefahr; Arbeit; Schul; Massnahme; ührt

    Kommentare zum Gesetzesartikel

    AutorKommentarJahr
    -Praxis, 3. Aufl., Zürich2018
    Keller, SchweizerBasler Kommentar zum Schweizerischen Strafgesetzbuch2013