BV Art. 112 - Assicuranza da vegls, survivents ed invalids (1) *

Einleitung zur Rechtsnorm BV:



Art. 112 Constituziun federala da la Confederaziun svizra (BV) drucken

Art. 112 Assicuranza da vegls, survivents ed invalids (1) *

1 La Confederaziun decretescha prescripziuns davart l’assicuranza da vegls, survivents ed invalids.

2 Ella observa ils suandants princips:

  • a. L’assicuranza è obligatorica.
  • abis. (2) Ella conceda prestaziuns finanzialas e materialas.
  • b. Las rentas han da cuvrir commensuradamain il basegn d’existenza.
  • c. La renta maximala correspunda sin il pli al dubel da la renta minimala.
  • d. Las rentas vegnan adattadas almain da tut al svilup dals pretschs.
  • 3 L’assicuranza vegn finanziada:

  • a. tras contribuziuns dals assicurads; latiers pajan las patrunas ed ils patruns la mesadad da las contribuziuns per lur lavurantas e lavurants;
  • b. (2) tras prestaziuns da la Confederaziun.
  • 4 Las prestaziuns da la Confederaziun muntan sin il pli la mesadad da las expensas. (2)

    5 Las prestaziuns da la Confederaziun vegnan cuvridas en emprima lingia ord il retgav net da la taglia sin tubac, da la taglia sin vinars e da la taxa sin bancas da gieus.

    6(5)

    (1) * Cun disposiziun transitorica.
    (2) (3)
    (3) (4)
    (4) Accept en la votaziun dal pievel dals 28 da nov. 2004, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (COF dals 3 d’oct. 2003, COCF dals 26 da schan. 2005, COCF dals 7 da nov. 2007 – AS 2007 5765; BBl 2002 2291; 2003 6591; 2005 951).
    (5) Abolì en la votaziun dal pievel dals 28 da nov. 2004, cun effect dapi il 1. da schan. 2008 (COF dals 3 d’oct. 2003, COCF dals 26 da schan. 2005, COCF dals 7 da nov. 2007 – AS 2007 5765; BBl 2002 2291; 2003 6591; 2005 951).

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    Art. 112 Constituziun federala da la Confederaziun svizra (BV) - Anwendung bei den Gerichten

    Anwendung im Kantonsgericht

    Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

    KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
    LU5V 18 163Die seitens des Regierungsrats bewusst vorgenommene tiefe Ansetzung der bei den Ergänzungsleistungen als anerkannte Ausgaben anrechenbaren Tagestaxe für den Aufenthalt in einem Pflegeheim führt in der Planungsregion Luzern über kurz oder lang in die Sozialhilfeabhängigkeit. Das verstösst gegen Bundesrecht. Daher ist die kantonale Norm im Fall eines im Pflegeheim lebenden AHV-Rentners nicht anzuwenden (konkrete Normenkontrolle).Kanton; Pflege; Ergänzung; Ergänzungsleistung; Ergänzungsleistungen; Pflegeheim; Bundes; Luzern; Kantone; Person; Aufenthalt; Sozialhilfe; Existenz; Regel; Tagestaxe; Pflegeheime; Botschaft; Planung; Personen; Aufenthalts; Regelung; Kantonen; Pflegeheimen; LU-ELV; Bundesrecht; Ausgabe; ührt
    LU5V 18 163Die seitens des Regierungsrats bewusst vorgenommene tiefe Ansetzung der bei den Ergänzungsleistungen als anerkannte Ausgaben anrechenbaren Tagestaxe für den Aufenthalt in einem Pflegeheim führt in der Planungsregion Luzern über kurz oder lang in die Sozialhilfeabhängigkeit. Das verstösst gegen Bundesrecht. Daher ist die kantonale Norm im Fall eines im Pflegeheim lebenden AHV-Rentners nicht anzuwenden (konkrete Normenkontrolle).Kanton; Pflege; Ergänzung; Ergänzungsleistung; Ergänzungsleistungen; Pflegeheim; Bundes; Luzern; Kantone; Person; Aufenthalt; Sozialhilfe; Existenz; Regel; Tagestaxe; Pflegeheime; Botschaft; Planung; Personen; Aufenthalts; Regelung; Kantonen; Pflegeheimen; LU-ELV; Bundesrecht; Ausgabe; ührt

    Anwendung im Verwaltungsgericht

    KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
    SGB 2007/73EntscheidAusländerrecht, Art. 17 Abs. 2 und Art. 10 Abs. 1 lit. d ANAG (SR 142.20). Die Verweigerung des Familiennachzugs wegen der Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen Fürsorgeabhängigkeit ist zulässig bei einem türkischen IV-Rentner, der auf Ergänzungsleistungen angewiesen ist, welche im Falle des Nachzugs der Ehefrau reduziert würden (Verwaltungsgericht, B 2007/73). Ehefrau; Familie; Ergänzungsleistungen; Recht; Familiennachzug; Schweiz; Gefahr; Fürsorgeabhängigkeit; Einkommen; Sozialhilfe; Beschwerde; Anspruch; Sozialversicherung; Lebens; Entscheid; Türkei; Gesuch; Ausländer; Vorinstanz; IV-Rente; Existenzbedarf; Aufenthalt; Familiennachzugs; Beschwerdeführers; Verwaltungsgericht; Erwägung; Ehegatten; ängere
    SGB 2006/48EntscheidAusländerrecht. Art. 8 EMRK (SR 0.101), Art. 17 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 lit. d ANAG (SR 142.20). Der Nachzug der Ehefrau darf wegen Gefahr des fortgesetzten und erheblichen Sozialhilferisikos verweigert werden, wenn dem Ehemann monatlich Fr. 2'287.25 in Form einer Invalidenrente und von Ergänzungsleistungen zur Verfügung stehen (Verwaltungsgericht, B 2006/48). Recht; Ehefrau; Familie; Arbeit; Ergänzungsleistung; Ergänzungsleistungen; Ausländer; Fürsorge; Familiennachzug; Einkommen; Gesuch; Gefahr; Verwaltungsgericht; Fürsorgeabhängigkeit; Sozialhilfe; Schweiz; Verfügung; Vorinstanz; Rechtspflege; Bundesgericht; Hinweis; Beschwerdeführers; Gallen; Ausländeramt; Familiennachzugs; Invalidenrente
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    Anwendung im Bundesgericht

    BGERegesteSchlagwörter
    143 III 385 (5A_630/2016)Art. 92 Abs. 1 Ziff. 9a SchKG; Anspruch eines Bezügers einer liechtensteinischen AHV-Rente auf absoluten Pfändungsschutz. Offengelassen, ob die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit auf die Frage der Pfändbarkeit ausländischer Sozialversicherungsrenten sachlich anwendbar ist (E. 3.3). Die liechtensteinische AHV-Rente ist in der Schweiz grundsätzlich absolut unpfändbar (E. 4). Rente; AHV-Rente; SchKG; Pfändung; Leistungen; Alter; Schweiz; Auslegung; Renten; Unpfändbar; Hinterlassenen; Unpfändbarkeit; Liechtenstein; Hinterlassenenversicherung; Verordnung; Pfändbarkeit; Beschwerde; Existenzminimum; Recht; System; Gesetzgeber; Säule; Sicherheit; Entscheid; Sinne; Mitgliedstaat; Betreibungsamt
    143 V 9 (9C_459/2016)Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG; Art. 25a Abs. 1 ELV i.V.m. Art. 39 Abs. 3 KVG; § 5 des schwyzerischen Gesetzes vom 28. März 2007 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung; Art. 3 Abs. 1 lit. b und Art. 14 Abs. 1 Ingress und Abs. 6 ELG; Art. 190 BV; Heimtaxen. Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG verpflichtet die Kantone nicht, die Tagestaxen auch bei anderen Einrichtungen als anerkannten Pflegeheimen nach Art. 39 Abs. 3 KVG so festzusetzen, dass die dort lebenden EL-Bezüger - in der Regel - nicht Sozialhilfe beantragen müssen. Diese eingeschränkte Tragweite von Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG kann dazu führen, dass kein Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung besteht und als Folge davon grundsätzlich auch nicht auf Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten (E. 6.1 und 6.2). Dies kann dort der Fall sein, wo eine Tagestaxe die tatsächlichen Heimkosten (bei Weitem) nicht deckt. Von Verfassung wegen ist dies hinzunehmen (Art. 190 BV). Kanton; Sozialhilfe; Kinder; Person; Kantone; Tagestaxe; Pflegeheim; Aufenthalt; Personen; Institution; Bundes; Schwyz; Ergänzungsleistung; Sinne; Gemeinde; Ergänzungsleistungen; Einrichtungen; Regel; Anspruch; Jugendheim; Recht; Pflegeheime; Urteil; Tagestaxen; Aufenthalte; Ausgleichskasse; Vorinstanz; Aufenthaltes; ührt

    Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

    BVGELeitsatzSchlagwörter
    E-4256/2018Asyl und WegweisungRecht; Verfügung; Wegweisung; Bundes; Bundesverwaltungsgericht; Staat; Vorinstanz; Beschwerde; Libyen; Wegweisungsvollzug; Begründung; Tripolis; Beschwerdeführers; Bundesverwaltungsgerichts; Vernehmlassung; Verfahren; Ägypten; Vorbringen; Sinne; Rechtsbeistand; Schweiz; Referenzurteil; Entscheid; Flüchtlingseigenschaft
    E-4708/2019Asyl und WegweisungVorinstanz; Akten; Beschwerdeführers; Bundes; Verfügung; Äthiopien; Bundesverwaltungsgericht; Verfahren; Wegweisung; Flüchtling; Vorbringen; Recht; Sachverhalt; Anhörung; Beschwerdeergänzung; Region; Heimatstaat; Police; Vollzug; Verfahrens; Flüchtlingseigenschaft; Gehör; Begründung; Entscheid; Rückkehr; Parteien; Schweiz; Person

    Kommentare zum Gesetzesartikel

    AutorKommentarJahr
    Gächter, KieserBasler Kommentar2015