Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG)

Zusammenfassung der Rechtsnorm KVG:



Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) in der Schweiz regelt die obligatorische Krankenversicherung, die für alle Personen in der Schweiz verpflichtend ist. Es legt fest, welche Leistungen von den Krankenversicherern erbracht werden müssen, wie die Kostenübernahme für medizinische Behandlungen. Das KVG enthält auch Bestimmungen zur Prämienfestsetzung, Aufsicht über die Krankenversicherer und Finanzierung des Gesundheitssystems, um sicherzustellen, dass die Bevölkerung einen angemessenen Zugang zu medizinischer Versorgung hat.

Art. 27 KVG vom 2025

Art. 27 Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) drucken

Art. 27 (1) Geburtsgebrechen

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt bei Geburtsgebrechen (Art. 3 Abs. 2 ATSG (2) ), die nicht durch die Invalidenversicherung gedeckt sind, die Kosten für die gleichen Leistungen wie bei Krankheit.

(1) Fassung gemäss Anhang Ziff. 11 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).
(2) SR 830.1

Dieser Gesetzesartikel ist im Jahr 2025 in Kraft getreten. Es besteht kein Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit/Richtigkeit. Wir verweisen Sie dazu auf www.admin.ch.

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Art. 27 Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) - Anwendung bei den Gerichten

Anwendung im Kantonsgericht

Dieser Gesetzesartikel wurde bei folgenden kantonalen Gerichtsentscheiden referenziert/angewendet (nicht abschliessend):

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SOVSBES.2017.182Ablehnung Arzneimittel (KVG)Medikamente; Vitamin; Behandlung; Geburtsgebrechen; Arzneimittel; Fibrose; Invalidenversicherung; Nasensalbe; Rhinomer; Krankenpflegeversicherung; Zystische; Bepanthen; Multivitamin; Burgerstein; Liste; Inhalation; IV-Nr; Akten; Schleim; Produkte; Sinne; Mucoclear; Mepha; Stellung; Therapie; Kostenübernahme
SGKV 2017/9 + KV 2017/10Entscheid Art. 13 f. IVG. Art. 25 f. KVG. Art. 7 KLV. Kinderspitex-Leistungen. Abgrenzung medizinische und nicht medizinische Pflegemassnahmen. Koordination zwischen IV und KV (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Oktober 2018, KV 2017/9 und KV 2017/10). Pflege; Stunden; Kinder; Kinderspitex; Grundpflege; Leistungen; Swica; Geburt; Behandlung; Geburtsgebrechen; Abklärung; IV-act; IV-Stelle; Krankenpflege; KV-act; Massnahme; Massnahmen; Verfügung; Spitex; Anspruch; Beratung; Untersuchung; Minuten; Woche; Bedarfs; Rechnung; Pflegemassnahmen; Verordnung; Kostengutsprache

Anwendung im Verwaltungsgericht

KantonFallnummerLeitsatz/StichwortSchlagwörter
SGKV 2017/9 + KV 2017/10Entscheid Art. 13 f. IVG. Art. 25 f. KVG. Art. 7 KLV. Kinderspitex-Leistungen. Abgrenzung medizinische und nicht medizinische Pflegemassnahmen. Koordination zwischen IV und KV (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Oktober 2018, KV 2017/9 und KV 2017/10). Pflege; Stunden; Kinder; Kinderspitex; Grundpflege; Leistungen; Swica; Geburt; Behandlung; Geburtsgebrechen; Abklärung; IV-act; IV-Stelle; Krankenpflege; KV-act; Massnahme; Massnahmen; Verfügung; Spitex; Anspruch; Beratung; Untersuchung; Minuten; Woche; Bedarfs; Rechnung; Pflegemassnahmen; Verordnung; Kostengutsprache
SGKV 2013/4Entscheid Verletzung des Devolutiveffekts. Die nach Beschwerdeerhebung von der Beschwerdegegnerin produzierten Akten dürfen materiell nicht gewürdigt werden.Art. 31 Abs. 1 lit. a KVG, Art. 19a Abs. 2 Ziff. 17 KLV: Widersprüchliche bzw. unzureichende Aktenlage betreffend der Frage des Vorliegens einer schweren, nicht vermeidbaren Erkrankung des Kausystems bzw. einer angeborenen Dysplasie im geforderten Schweregrad oder eben einer erworbenen Zahnschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. März 2014, KV 2013/4). Beweis; Beurteilung; Verwaltung; Abklärung; Quot; Geburtsgebrechen; Gutachten; Sachverhalt; Behandlung; Dysplasie; Schmelz; Sinne; Akten; Abklärungen; Recht; Kausystem; Gericht; Zähne; Amelogenesis; Verfügung; Einsprache; Verwaltungs; Beschwerdeführers; Leistungen; Krankenpflegeversicherung; Vorliegen; üfen
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Anwendung im Bundesgericht

BGERegesteSchlagwörter
142 V 425 (9C_133/2016)Art. 27 und 52 Abs. 2 KVG; Art. 35 KVV; Geburtsgebrechenmedikamentenliste (GGML): therapeutische Massnahmen im Zusammenhang mit Geburtsgebrechen. Auf Grund der im Bereich der Geburtsgebrechen angestrebten Koordination von Invaliden- und obligatorischer Krankenpflegeversicherung hat letztere die Kosten der Spezialnährmittel "Damin Mehl" und "Aproten" im Sinne einer therapeutischen Massnahme nach Art. 52 Abs. 2 KVG zu übernehmen (E. 8). Geburt; Geburtsgebrechen; Invaliden; Liste; Massnahme; Invalidenversicherung; Aminosäure; Aproten; Massnahmen; Damin; Mehl; Aproten; Ernährung; Kostenübernahme; Diät; Arzneimittel; Listen; Krankenpflegeversicherung; Lebensmittel; Produkte; Krankenversicherer; Alter; Behandlung; Krankenversicherung; Phenylketonurie; Leistungen; Krankheit; Nahrung

Anwendung im Bundesverwaltungsgericht

BVGELeitsatzSchlagwörter
C-1476/2017Invalidenversicherung (Übriges)Schweiz; Arbeit; Abkommen; Bundes; Arbeitnehmer; Recht; Kranken; Entsandte; Abkommens; Krankenversicherung; Verfügung; Befreiung; Versicherung; Indien; Vertrags; Vorinstanz; B-act; Entsandten; Familie; Bundesverwaltungsgericht; Staat; Leistung; Verfügungen; Gesuch; Rechtsvorschriften; Arbeitgeber; ürde

Kommentare zum Gesetzesartikel

AutorKommentarJahr
-Basler Kommentar Krankenversicherungsgesetz, Krankenversicherungsaufsichtsgesetz2020
-Basler Kommentar Krankenversicherungsgesetz, Krankenversicherungsaufsichtsgesetz2020